Von insgesamt 88 zugelassenen eingegangenen Bewerbungen im vorgeschalteten Interessenbekundungsverfahren wurden 10 Künstler*innen zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen. Der Siegerentwurf wurde dann in einem mehrstufigen Verfahren durch das Preisgericht, in dem neben mehreren Fachpreisrichter:innen auch das Land M-V, der SBL, das Architekturbüro, Universitätsleitung und Universitätsbibliothek vertreten waren, Anfang Mai dieses Jahres unter den Einreichungen ausgewählt.
Gewinnerin des Wettbewerbs ist die aus der Schweiz stammende und in Berlin lebende Künstlerin Bignia Wehrli mit ihrem Entwurf „Fußnoten zum Meer“. Die Künstlerin hat Bewegungen von Personen am Strand in lineare Formen übersetzt, die wiederum als filigrane Bronzegüsse an der Wand des Atriums im neuen Bibliotheksgebäude angebracht werden sollen. Die schwebend wirkenden Linien erzeugen eine poetische Verbindung zwischen Bewegung, Raum und dem Motiv der Bibliothek als „Meer des Wissens“.
Seit einigen Tagen sind die 10 eingereichten Entwürfe der Wettbewerbsteilnehmer:innen in einer Ausstellung im Erdgeschoss der Campusbibliothek Südstadt zu sehen. Zusätzlich gibt es noch 8 Plakate des parallelen Wettbewerbs „Kunst am Bau – Haus 2“ zu entdecken. Die Ausstellung gibt Erläuterungen zu den jeweiligen Ideen der Künstlerinnen und Künstler und zur geplanten technischen Umsetzung. Vom Siegerentwurf “Fußnoten zum Meer” gibt auch ein 3-D-Modell eine Vorstellung vom zukünftigen Kunstwerk am Ulmicum, das nun in der Bauphase zur Umsetzung kommen wird.
Die Ausstellung wird voraussichtlich bis Ende August zu sehen sein.

