Die Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek Rostock wurde 1569 gegründet und umfasst derzeit einen Gesamtbestand von ca. 2.2 Millionen Bänden. Sie ist verantwortlich für die universitätsweite Versorgung von Forschung, Lehre und Studium mit wissenschaftlicher Literatur und Information und dient als große wissenschaftliche Bibliothek in Mecklenburg-Vorpommern auch der regionalen und überregionalen Literaturversorgung für die wissenschaftliche und berufliche Arbeit sowie die Fortbildung.

Unser einschichtiges Bibliothekssystem besteht aus zwei Campus- und mehreren Fachbibliotheken. 

Im  Katalog wird die Literatur der Bibliothek nachgewiesen. Als neues Rechercheinstrument steht das Discovery System Lukida zur Verfügung. Die nicht im elektronischen Katalog verzeichnete Literatur der Erscheinungsjahre 1851-1959 finden Sie im Elektronischen Zettelkatalog. Die an der Universitätsbibliothek nicht verfügbare Literatur kann über die Fernleihe aus anderen Bibliotheken beschafft werden. Auf elektronische Zeitschriften (EZB) und Fachdatenbanken (DBIS) kann campusweit per Internet zugegriffen werden.

Im Patent- und Normenzentrum (PNZ) stehen umfangreiche Bestände an Patentschriften zur Verfügung. Im Auftrag der Nutzer werden Recherchen in allen relevanten Patentdatenbanken durchgeführt. Weiterhin stehen das gesamte DIN-Normen- und Regelwerk sowie die VDI-Richtlinien zur Verfügung. 

Die Universitätsbibliothek besitzt umfangreiche Sondersammlungen kultur- und wissenschaftshistorisch wertvoller Altbestände. Zu den Schätzen des kulturellen Erbes zählen unter anderem alte Drucke, historische Karten und Atlanten sowie eine umfangreiche Mecklenburgica-Sammlung. 

Zur Universitätsbibliothek gehören auch Universitätsarchiv und Kustodie mit den Aufgaben der Verwahrung, Erhaltung und Erschließung aller Unterlagen von Organen, Fakultäten und Einrichtungen der Universität mit bleibendem Wert.

Das Richard-Wossidlo-Zentrum fasst wichtige wissenschaftlich relevante und kulturell wertvolle Bestände der Universitätsbibliothek Rostock zusammen. Der Schwerpunkt liegt auf dem historischen Buchbestand ab dem 17. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.