Universitätsbibliothek Rostock

DigiCare: Digitales Trainieren von Pflege- und Gesundheitsmanagement

Teilprojekt der Universitätsbibliothek: Rechtliche Aspekte des E-Learnings

 

Förderung

Projekt im Exzellenzforschungsprogramm „Exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gesucht: Digitalisierung in der Forschung“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des Europäischen Sozialfonds, 2019-2022

Beschreibung des Gesamtprojekts

Die Herausforderungen der Digitalisierung für die Lehre sollen im Rahmen des Projektes für das Feld des Pflege- und Gesundheitsmanagements untersucht und geeignete Lehrangebote entwickelt werden.  Zunächst soll die stattfindende Präsenzlehre aufgezeichnet und aufbereitet werden, so dass am Ende des Projektes Lehrformate vorliegen, die sowohl unterstützend in der Präsenzlehre, als auch in der Distanzlehre eingesetzt werden können. In der Summe entsteht so ein Studiengang, der dazu beiträgt, die Herausforderungen der Digitalisierung im Bereich Pflege und Gesundheit mitzugestalten. Der Studiengang wird während der Laufzeit des Projektes am Beispiel von Vorlesungen empirisch begleitet.

Digitalisierung bedeutet gleichzeitig eine Verhaltensänderung, beispielsweise im eigentlichen Unterrichtsgeschehen: der Handlungsbereich der Studierenden wird erweitert. Hierfür werden die im System Scarlett entwickelten Methoden der semantischen Annotation von Vorlesungen als didaktisches Mittel eingesetzt und erprobt. Die resultierenden semantischen Netze werden Dozenten zur Selbstreflektion über ihr Lehrmaterial und Studierenden zur kritischen Reflektion des eigenen Lernstands zur Verfügung gestellt.

Parallel zu der Digitalisierung der Vorlesungen wird im Projekt die Ebene des fallbasierten Lernens im Studiengang etabliert. Diese Methode ist bisher unterrepräsentiert. Lehrfälle entstammen entsprechend der Lehrinhalte im Studiengang dabei zwei Handlungsräumen: das Umgehen mit Patienten im Pflegekontext (Praxisnähe), die Managementtätigkeit (Dialogüben). In beiden Fällen wird auf die Technologie eines fallbasierten Intelligenten Tutoring Systems zurückgegriffen. Hierfür muss eine Expertenwissensbasis des Anwendungsgebietes entwickelt werden, sowie mittels künstlicher Intelligenz eine Analyse von Dialogen erfolgen. Da die Erstellung von Lehrfällen aufwendig ist, werden die automatische Generierung von Dialogen aus Eckdaten des Expertensystems sowie die automatische maschinelle Analyse der Eingabe des Studierenden untersucht.

Kurzbeschreibung des Teilprojekts

Auf der Basis einer Analyse der genutzten digitalen Medien und einer Erhebung von Bedarfen und Problemen sowie eines Abgleichs mit der aktuellen Rechtslage im Urheber- und Verwertungsrecht und den Lizenzverträgen der Hochschulbibliothek, sollen für die Lehrenden unterstützende Materialien wie Checklisten und Leitfäden zur Einbindung von Inhalten Dritter erarbeitetet werden. Dabei werden verschiedene Optionen für eine Einbindung der Ressourcen in ein E-Learning-System evaluiert: z.B. Open Access, Open Educational Resources, kostenpflichtige Lizenzen, Kauf, digitale Semesterapparate. Exemplarisch wird die Anwendung des Leitfadens bei Einbezug von digitalen Inhalten in konkreten, typischen Anwendungsfällen im Gesundheitsbereich untersucht und die zugehörigen Feldversuche im Projekt juristisch begleitet.

Projektpartner

Lehrstuhl Praktische Informatik, Universität Rostock, Prof. Alke Martens (Koordinator)

Fachbereich Gesundheit, Pflege, Management, Hochschule Neubrandenburg, Prof. Stefan Schmidt

Lehrstuhl Mobile, multimediale Informationssysteme, Universität Rostock, Prof. Thomas Kirste

Klinische Demenzforschung, DZNE Rostock, Prof. Stefan Teipel

Europäischer Sozialfonds
Europäische Fonds EFRE, ESF und ELER

Ansprechpartner

  • Projektkoordination

  • Projektkoordination

Dr. Martina Paape


Tel.: +49 381 498-8629

  • Lizenzen, e-Medien

NN

  •  juristische Fragestellungen

NN

  •  Hilfskraft