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Neubau der Bereichsbibliothek Südstadt

Modell
Modellfoto - Blick von Osten

Agrar- und Umweltwissenschaften,
Ingenieurwissenschaften,
Mathematik und Naturwissenschaften
mit Patentinformationszentrum
und DIN-Auslegestelle





Fertigstellung: Mai 2004
Hauptnutzfläche: 7300 m²
Kapazität: 960.000 Bände
Nutzerarbeitsplätze: 422
Architekt:
Externer Link Henning Larsens Tegnestue A/S
Kopenhagen
Grundsteinlegung

Modell und Baugrube
Finanzministerin Sigrid Kehler
Bildungsminister Prof. Peter Kaufhold
Rektor Prof. Günther Wildenhain

19.06.02, 15.00 Uhr, Baustelle Südstadt, ehemaliger Standort der alten Mensa. Strahlender Sonnenschein. Die Deutschlandfahne, Landesfahne und Fahne der Hansestadt Rostock schweben an einem Kran hoch über der Baustelle. Die feierliche Grundsteinlegung für den Neubau der Bereichsbibliothek Ingenieur-, Natur- und Agrarwissenschaften beginnt. Mit dieser Baumaßnahme wird ein wesentlicher Schritt in der Umsetzung des Bibliotheksentwicklungskonzeptes für die Universität Rostock getan: die Konzentration der gegenwärtig etwa 40 Bibliotheksstandorte auf künftig vier Standorte.
Grußworte von Finanzministerin Sigrid Kehler, Bildungsminister Prof. Peter Kaufhold, Oberbürgermeister Armin Pöker und Rektor Prof. Günther Wildenhain machten deutlich, welcher Stellenwert diesem Vorhaben aus Sicht des Landes, der Universität und der Hansestadt Rostock beigemessen wird.
Finanzministerin Kehler verwies darauf, welche Vorzüge für Lehrende und Lernende sich durch diese neue Bereichsbibliothek mit integrierter Bibliothekszentrale ergeben werden. Sie wird nicht nur großzügig gestaltete Arbeitsmöglichkeiten für die klassische Bibliotheksnutzung aufweisen, sondern auch mit modernster Daten- und Medientechnik ausgestattet sein, um den Anforderungen für die digitale Informationsversorgung in Forschung, Lehre und Studium gerecht zu werden. Gesamtkosten etwa 25 Mio EUR, je zur Hälfte durch Bund und Land finanziert.
Für Bildungsminister Kaufhold ist der Neubau dieser "Schatzkammer des menschlichen Wissens" eine weitere bedeutende Maßnahme bei der Umsetzung des Landeskonzeptes für die Entwicklung der wissenschaftlichen Bibliotheken.
Für die Hansestadt Rostock, "die die Schienen einer neuen Straßenbahnlinie bis vor die Tür der Bibliothek legen wird", so OB Pöker, wird die neu entstehende Bibliothek auch ein wichtiges Aushängeschild sein. Insbesondere in der Phase des europaweiten Wettbewerbs hat sich die Stadt für den Neubau am jetzigen Standort engagiert, ein weiteres Zeichen für die gute und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Universität und Stadt.
Der Rektor der Universität, Professor Wildenhain, unterstrich die Bedeutung dieser wichtigen Infrastrukturmaßnahme für die Universität. Auch wenn es hier und da gewisse Widerstände gegen eine Bibliothekszentralisierung gebe, im Endeffekt würden alle Benutzer von den wesentlich verbesserten Dienstleistungen profitieren. Eine leistungsfähige Bibliothek trägt wiederum zur Attraktivitätserhöhung der Universität bei. Mit einem Appell an die Landesregierung, nicht nur Sorge für die Erneuerung der Bibliotheksgebäude, sondern auch für die zukünftige Finanzierung der Literatur- und Informationsbeschaffung zu tragen, endeten die Grußworte.
Anschließend verliest der Polier der bauausführenden Firma Kreinhorst aus Grevesmühlen die Grundsteinlegungsurkunde. Sie wird mit Tageszeitung und Euromünzen in einer Schatulle im Grundstein versenkt. Drei Hammerschläge durch Finanzministerin, Bildungsminister und Rektor für die Planer, die Bauarbeiter und die zukünftigen Nutzer beenden den feierlichen Akt. Beifall der Anwesenden.
Der Grundstein wird per Kran hoch über den Köpfen der Teilnehmer an seinen endgültigen Bestimmungsort gebracht.
Mit einer abschließenden Erfrischung und Stärkung am Buffet endete dieser denkwürdige Tag in der an Neubaumaßnahmen armen Geschichte der Universitätsbibliothek. In dem Neubau mit einer Hauptnutzfläche von etwa 7.100 m², der eine hohe räumliche und funktionale Transparenz aufweist, können etwa 950.000 Bände untergebracht werden, davon etwa 400.000 in großzügigen Freihand-Lesebereichen. Insgesamt sind über 400 Arbeitsplätze, fünf Gruppenarbeitsräume, 15 Einzelcarrels, über 70 PC-Plätze und zahlreiche Sonderarbeitsplätze vorhanden. Alle Arbeitsplätze sind über eine strukturierte Verkabelung mit dem Campusnetz der Universität verbunden; über drahtlose Kommunikation kann sich jeder Nutzer ebenfalls in das Netz einloggen. In das Informations- und Medienzentrum der Bibliothek ist auch das PatentInformationsZentrum und die DIN-Auslegestelle integriert, so dass der Nutzer auf ein komplexes Informationsangebot zurückgreifen kann. Die Vermittlung von Medienkompetenz für Lehrende und Lernende erfolgt in kooperativer Zusammenarbeit mit Rechenzentrum und AVMZ. Schließlich runden ein PC-Pool als Schulungsraum und ein Vortrags- und Konferenzzentrum das Leistungsspektrum der neuen Bibliothek ab.

Dr. Peter Hoffmann
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Baufortschritt

Februar 2003
März 2003
November 2003
November 2003
Februar 2004
März 2004
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Feierliche Eröffnung

Dezember 2004
Dezember 2004

Die Fotos wurden von Ulrike Wittig erstellt.
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nach oben | Letzte Änderung: 07.07.2015 09:57